Viegener

027.7 Zeitschrift für Bibliothekskultur 1,3 (2013): Vom Willen zu verstehen, S. 90-94.

DOI: 10.12685/027.7-1-3-35

ISSN: 2296-0597

„Dichtes Verstehen“ als Schritt zu einer begegnenden Bibliothekskultur

Barbara Schellhammer

Abstract

Mit seiner ethnografischen Methode der dichten Beschreibung schlug der amerikanische Sozialwissenschaftler Clifford Geertz eine völlig neue Richtung in der Kulturanthropologie ein. Diese sogenannte „interpretative Wende“ stellt auch jenseits der Ethnografie eine grosse Bereicherung dar. Überall wo Menschen unterschiedlicher sozio-kultureller Herkunft aufeinander treffen, eignet sich die dichte Beschreibung, um kulturelle Bedeutungssysteme besser verstehen und einordnen zu können. Dies hilft nicht nur im Bereich der qualitativen Sozialforschung, sondern auch ganz konkret im alltäglichen Leben, im privaten, wie auch im beruflichen Umgang mit fremden Erfahrungshorizonten. Denn die dichte Beschreibung sprengt vorgefertigte, „dünne“, sozio-kulturelle Typologien und Etikettierungen. Sie möchte vielmehr kulturelle Symbole auf deren tiefe Bedeutung phänomenologisch beschreiben und hermeneutisch ergründen. Diese Fähigkeit kann gerade auch im Umgang mit Kundinnen und Kunden im Bibliotheksbereich eine grosse Bereicherung darstellen und dazu beitragen, eine positive Bibliothekskultur zu begründen.

With his ethnographic approach Clifford Geertz established a new way of thinking and doing research in cultural anthropology. This so called “ethnographic turn” continues to be of great significance for many disciplines, not only for ethnological studies. Wherever people of different socio-cultural backgrounds meet, Geertz's method of “Thick Description” helps to understand foreign cultures, or, what Geertz calls “complex systems of meaning-making”. This is important for scientific research settings, but also for day-to-day encounters in multi-cultural societies in a globalized world. “Thin” forms of describing otherness categorize, stereotype or come up with set explanations which will never be able to grasp the complexity and ever changing nature of peoples and cultures. Geertz's method seeks to (1) thoroughly observe and describe human phenomenon in great detail and (2) hermeneutically interpret the observation by focusing on the meaning it has for the people portraying the observed behaviour. Focusing on context and significance, applying thick description in libraries may be of great benefit to found a culture that serves the customers best, because it seeks to thickly describe and understand their needs.

1. Einordnung und Relevanz des ethnografischen Vorgehens von Clifford Geertz

Clifford Geertz (1926-2006) ist einer der bedeutendsten amerikanischen Anthropologen des 20. Jahrhunderts, der mit der von ihm massgeblich herbeigeführten „interpretativen Wende“ in der Ethnologie für Aufsehen sorgte. Er widersetzte sich mit seiner Vorstellung davon, wie fremdkulturelles Verstehen gelingt, den Mainstreamansätzen der damaligen, vom Szientismus geprägten Zeit (vgl. Gottowik 1997; Shweder 2007). Dabei nahm er Anleihen bei der Philosophie (zum Beispiel bei Ludwig Wittgenstein und Paul Ricœur), der Soziologie (zum Beispiel bei Max Weber und Talcott Parsons) und der Literaturwissenschaft (vornehmlich bei Kenneth Burke).

Diese grundsätzliche Weite seines Denkens wird auch ein Grund dafür sein, dass seine Methoden und Ansätze interdisziplinär und oft in unerwartet kreativer Weise zum Einsatz kommen (vgl. eine Studie über das Verhalten von Ferrari-Besitzern in New York in Goodall 2004 oder Anwendungsmöglichkeiten in der Jugendforschung in Schellhammer 2009). Es finden sich auch deutliche Spuren des Geertzschen Denkens in der Herangehensweise der Sinus-Milieu-Studien (vgl. Ebertz 2009), und viele aktuell diskutierte Phänomene und Herausforderungen, vor die uns die Globalisierung stellt, lassen sich mit seinem Verständnis von Kultur oder seiner Definition von Religion besser einordnen (vgl. Geertz 1996; Mörth/Fröhlich 1998).

Die besondere Bedeutung von Geertz drückt sich darin aus, dass er es nicht bei abgeschlossenen Erklärungen bewenden lassen möchte, die auf Gesetzmässigkeiten beruhen (seien diese auch noch so plausibel und stringent erklärt), sondern sich immer wieder fragend den Besonderheiten menschlicher Existenz annähernd, eigenes Verstehen verdichten möchte. Geertz scheint deshalb auch besonders geeignet für Studien im Bereich der Bibliotheksarbeit. Denn hier müssen Nutzerinnen und Nutzer hinsichtlich ihrer Interessen besonders gut verstanden werden, damit die Angebote und Dienstleistungen deren Bedürfnisse wirklich treffen. Zudem erfordert der rapide Wandel des Informationszeitalters, der mit neuen Kommunikationstechnologien und zunehmender globaler Vernetzung auch die Bibliothekslandschaft immer mehr in den Griff nimmt, eine qualitative Methode, die sich nicht scheut, hinsichtlich ihrer Erkenntnisse flexibel und unabgeschlossen zu bleiben. Andere Methoden, die sich eher quantitativen Erhebungen (zum Beispiel durch Fragebögen oder standardisierte Nutzerbefragungen) verpflichtet fühlen, sind deshalb nicht abzulehnen. Es empfiehlt sich jedoch, deren Erkenntnisse durch den Versuch des Verstehens komplexerer Sinn- und Bedeutungszusammenhänge zu verdichten.

2. Die Erweiterung des menschlichen Diskursuniversums

„Ziel der Ethnologie“, so schreibt Clifford Geertz, ist „die Erweiterung des menschlichen Diskursuniversums“ (Geertz 1983:20). Es geht ihm dabei nicht um Erklärungen über Menschen einer anderen Kultur, sondern darum, sie erreichbar zu machen, sie im Kontext ihrer eigenen Alltäglichkeit besser verstehen zu können, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Je globaler und komplexer unsere alltäglichen Erfahrungen werden, desto notwendiger ist es, dass wir unser Vermögen, mit Menschen anderer Herkunft gut umgehen zu können, erweitern – und das hat nicht nur etwas mit Kommunikationstechniken oder -methoden zu tun, sondern in erster Linie mit der eigenen inneren Haltung. Eine offene Kommunikationskultur beginnt bei dem wertschätzend-neugierigen Wunsch, den anderen dicht verstehen zu können. Dies ist leichter gesagt als getan. Wie viel einfacher ist es da, Seminare zu besuchen, die Dienstleistungsunternehmen ihren Angestellten anbieten, damit sie eingeführt werden in die Besonderheiten dieser oder jener Kultur, welche reisbrettartig kategorisiert und typologisiert, in Dimensionen oder Verhaltensweisen eingestuft werden. Diese vorgefertigten Antworten hinsichtlich der Absonderlichkeiten fremder Zugänge zur Welt dienen jedoch nicht der Erweiterung der erwähnten Diskursfähigkeit. Clifford Geertz, der sich, wie oben bereits angedeutet, für die Entwicklung seines Ansatzes gekonnt aus dem reichen Schatz an Möglichkeiten der Semiotik, der Sprachphilosophie oder der Linguistik bediente, entwickelte einen umfassenden Kulturbegriff, der dazu beitragen kann, eine Bibliothekskultur zu stiften, die es sich zur Aufgabe macht, einen „Zugang zur Gedankenwelt“ (Geertz 1983:2) von Kundinnen und Kunden der Bibliotheken zu erschliessen, um ihnen gewinnbringend begegnen zu können.

3. Kultur als sinnstiftendes Bedeutungsgewebe

Clifford Geertz beschreibt Kultur als ein selbstgesponnenes Bedeutungsgewebe (1983:9), in das wir von Anfang an verstrickt sind. Denn wir werden an einem gewissen Ort zu einer gewissen Zeit geboren, wachsen an diesem Ort und zu dieser Zeit auf. Wir sind dabei aber nicht nur Gefangene unserer Zeit oder passive Zuschauer wie eine Fliege im Spinnennetz, sondern aktiv beteiligt, dieses Gewebe mitzuweben. Dies geschieht unablässig durch unsere zwischenmenschlichen Interkationen. Wir kommunizieren durch Symbole und Zeichen (allem voran durch Sprache), die kulturell sehr unterschiedliche Bedeutungen annehmen können.

Für Geertz ist ein Symbol immer zugleich ein Modell von Wirklichkeit und ein Modell für Wirklichkeit (1983:52). Das heisst, es vermittelt uns ein gewisses Weltbild (Modell von) und es beinhaltet eine Vorstellung davon, wie wir uns zu verhalten haben, ein Ethos (Modell für). Man könnte auch sagen, zwischenmenschliche Kommunikation, symbolhaftes Handeln, gibt uns ein Verständnis davon, wie die Welt ist und wie sie sein soll. Beides ist elementar wichtig, um sich zu Hause zu fühlen, um sich zurechtzufinden und Handlungssicherheit zu haben. Beides beeinflusst sich auch wechselseitig und stabilisiert so das Bedeutungsgewebe: Wir handeln wie wir sollen gemäss eines gewissen Weltbildes und bekräftigen dieses damit. Symbole sind sozusagen die Knotenpunkte des Bedeutungsgewebes, auf dem wir Sicherheit, Halt und Orientierung finden. Deshalb werden Symbole, wie zum Beispiel das Kreuz in der Schule oder das Kopftuch der Bediensteten in öffentlichen Einrichtungen, so heftig diskutiert.

Das Bild des selbstgesponnenen Bedeutungsgewebes erklärt, warum Begegnungen im interkulturellen Kontext oftmals eine besondere Herausforderung darstellen. Menschen sind losgelöst aus ihrem sicheren Netz, verlieren vielleicht sogar den Boden unter den Füssen. Denn sie können die Symbole der anderen nicht deuten, verstehen die Welt nicht mehr und wissen auch nicht genau, wie sie sich zu verhalten haben. Dieses Ausgeliefertsein, die Unbeholfenheit, dieses Nichtwissen in der Konfrontation mit dem Unbekannten kann bedrohlich und furchteinflössend sein, was in der Regel entweder zu Aggression oder Rückzug in die vertrauten Gefilde der eigenen Kultur führt.

4. „Dichte Beschreibung“ als Grundlage fremdkulturellen Verstehens

Geertz unterscheidet zwischen einer dichten und einer dünnen Beschreibung (1983:10), zu denen wir durch die Begegnung mit einer anderen Kultur über diese kommen können. Eine dünne Beschreibung beschränkt sich auf das Sammeln von Daten und Fakten und führt zu erwähntem Kategorisieren und Einordnen. Ziel ist es dabei, eher monologisch-einseitig relativ abgeschlossene Theorien aufzustellen. Die dichte Beschreibung hingegen möchte Beobachtungen vorsichtig deuten und interpretieren. Sie möchte gewonnene Interpretationen durch erneutes Beobachten verdichten, ohne dabei Gesetzmässigkeiten zu suchen. Es geht ihr darum, das symbolhafte Handeln von Menschen tiefgründiger zu verstehen – und zwar in dessen Bedeutung und Sinn für die Menschen, die es an den Tag legen, und nicht für die Beobachterin oder den Beobachter. Um den Unterschied von dichter und dünner Beschreibung zu verdeutlichen, zieht Geertz folgendes Beispiel heran:

„Stellen wir uns (…) zwei Knaben vor, die blitzschnell das Lid des rechten Auges bewegen. Beim einen ist es ein ungewolltes Zucken, beim anderen ein heimliches Zeichen an seinen Freund. Als Bewegungen sind die beiden Bewegungen identisch, [es] besteht jedoch ein gewichtiger Unterschied zwischen Zucken und Zwinkern, wie ein jeder bestätigen wird, der ersteres fatalerweise für letzteres hielt.“ (Geertz 1983:10)

Die dichte Beschreibung will keine Methode im Sinne der experimentellen Wissenschaft sein, sie möchte eigentlich gar keine Methode sein, sondern eher eine Einstellung Unbekanntem gegenüber. Geertz betont, entscheidend sei „die besondere geistige Anstrengung, die hinter allem steht, das komplizierte intellektuelle Wagnis der ʼdichten Beschreibungʻ“ (Geertz 1983:10). Man muss sich einlassen können, darf sich nicht hinter ein Bollwerk fixer Erklärungen über eine andere Kultur zurückziehen, weil man meint, man wüsste, wo der andere herkommt. Denn „was wir als unsere Daten bezeichnen, [sind] in Wirklichkeit unsere Auslegungen davon (…), wie andere Menschen ihr eigenes Tun und das ihrer Mitmenschen auslegen“ (Geertz 1983:14). Das gilt freilich auch für Menschen, die aus dem eigenen sozio-kulturellen Kontext kommen.

5. Zur Frage der praktischen Anwendung der dichten Beschreibung in der Bibliothek

Eine konkrete Darstellung oder gar Handreichung dafür, wie man die dichte Beschreibung in der Bibliotheksarbeit anwenden kann, ist nicht leicht. Das liegt zunächst einmal daran, dass Geertz selbst keine dezidierte Anleitung für seine Methode gibt. Ganz im Gegenteil: für ihn scheinen Diskurse über konkrete Methoden in der sozialwissenschaftlichen Arbeit eher irreführend als hilfreich. Stephan Wolff (1992) stellt heraus, dass es deshalb charakteristisch für die Geertzsche Position sei, dass sich um ihn keine Schule gebildet hat. Bei der dichten Beschreibung geht es vielmehr um eine besondere Perspektive, es geht darum, ein „besonderes intellektuelles Wagnis“ (Geertz 1983:10) einzugehen.

Wenn man dennoch darüber nachdenkt, wie man die dichte Beschreibung für die Bibliotheksarbeit nutzbar machen kann, stehen vor allem zwei Gesichtspunkte im Vordergrund, die beide ganz im Sinne des Geertzschen Symbolverständnisses eng miteinander verbunden sind. Diese haben mit der Selbstdarstellung (Weltbild) und dem Handeln (Ethos) zu tun.

Zum einen sollte sich das Bibliotheksteam die Frage stellen, welche Bibliothekskultur sie etablieren und auch nach aussen hin kommunizieren möchte, wie also das Bedeutungsgewebe gestrickt und beschaffen sein soll, so dass die Kundinnen und Kunden bekommen, was sie sich von ihrem Bibliotheksbesuch erhoffen. Hier sollte man gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern überlegen, wie eine innere Haltung des dichten Verstehens eingeübt und kultiviert werden kann (zum Beispiel durch eine intensive Leitbildentwicklung, eine Reflexion zum Selbstverständnis oder eine gemeinschaftliche Wertediskussion).

Zum anderen geht es darum, wie man eine solche Kultur etablieren könnte, also was konkrete Schritte zur Umsetzung der erwünschten Kultur sein könnten. Natürlich steht hier vor allem der Umgang mit den Nutzerinnen und Nutzern im Vordergrund. Im Sinne der dichten Beschreibung würden sich hier ein explizit dialogisches Vorgehen in der Beratung und die nichtstandardisierte Annäherung an die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden mit Hilfe einer semiotischen Interpretation beobachteten Verhaltens anbieten. Konkret methodisch wäre hier interessiertes Nachfragen – vielleicht sogar mit einer gewissen Coaching-Kompetenz – vorzuschlagen, wenn Kundinnen und Kunden ihren Informationsbedarf selbst nicht ohne weiteres zum Ausdruck bringen können.

In diesem Prozess der Entwicklung einer begegnenden Bibliothekskultur sind zwei Dinge von Bedeutung: (1) die Reflexion darüber, wer man selbst ist (Darstellung eines klaren Profils, zum Beispiel mit Hilfe eines Mission Statements), und ein begründetes Verständnis davon, welche Vorstellungen man für die Bibliotheksarbeit hat (ethnologisch gesprochen handelt es sich hierbei um eine etische Analyse) und (2) der Versuch, sich in die Perspektive der Bibliotheksnutzerinnen und -nutzer hineinzuversetzen, sie dicht zu verstehen (eine emische Analyse). Beide Elemente müssen ständig miteinander in Dialog gebracht werden.

Literaturverzeichnis

CARRITHERS, MICHAEL (1990): Is Anthropology Art or Science? [and Comments and Reply]. In: Current Anthropology 31,3. S. 263-282.

EBERTZ, MICHAEL N. (2009): Dichte Milieubeschreibung 1: Sinus-Milieus. In: Ebertz, Michael N. / Wunder, Bernhard (Hg.): Milieupraxis. Vom Sehen zum Handeln in der pastoralen Arbeit. Würzburg: Echter. S. 59-72.

GEERTZ, CLIFFORD (1996): Welt in Stücken: Kultur und Politik am Ende des 20. Jahrhunderts. Wien: Passagen.

GEERTZ, CLIFFORD (1983): Dichte Beschreibung. Beiträge zum Verstehen kultureller Systeme. Stuttgart: Suhrkamp.

GOODALL, H. LLOYD (2004): Deep Play in a Poker Rally: A Sunday Among the Ferrarisiti of Long Island. In: Qualitative Inquiry 10,5. S. 731-766. Online verfügbar unter http://dx.doi.org/10.1177/1077800403257676.

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SCHELLHAMMER, BARBARA (2009): Jugendforschung – ein Plädoyer für dialogische Konzepte dichten Verstehens. In: NOVĒ. Magazin für Jugend- und Jugendsozialarbeit 10. S. 12-17. Online verfügbar unter http://www.cvjm-hochschule.de/uploads/media/NOVE_Magazin.pdf [Stand: 03.12.2013].

SHWEDER, RICHARD A. (2007): The Resolute Irresolution of Clifford Geertz. In: Common Knowledge 13,2-3. S. 191-205. Online verfügbar unter http://humdev.uchicago.edu/sites/humdev.uchicago.edu/files/ uploads/shweder/shwederGeertzMemorial.pdf [Stand: 03.12.2013].

WOLFF, STEPHAN (1992): Die Anatomie der Dichten Beschreibung. Clifford Geertz als Autor. In: Matthes, Joachim (Hg.): Zwischen den Kulturen? Die Sozialwissenschaften vor dem Problem des Kulturvergleichs. Göttingen: Otto Schwart. S. 339-361. Online verfügbar unter http://www.uni-hildesheim.de/media/fb1/sozialpaedagogik/Mitglieder/Wolff/Papiere/Wolff_-_Die_Anatomie_der_Dichten_Beschreibung.pdf [Stand: 03.12.2013].

Dr. Barbara Schellhammer ist Dozentin für Erwachsenenpädagogik an der Hochschule für Philosophie in München, Kaulbachstr. 31a, D-80539 München, Tel. +49 (0)89 238 62 35 6, E-Mail: barbara.schellhammer@hfph.de. Sie lehrt zudem an der Royal Roads University in British Columbia, Canada.