Wischenbart

027.7 Zeitschrift für Bibliothekskultur 4,1 (2016): Preisdruck, S. 4-10.

DOI: 10.12685/027.7-4-1-100

ISSN: 2296-0597

Ungleichheiten

Gedanken zur anhaltenden Kontroverse zwischen Bibliotheken und (Wissenschafts-)Verlagen

Rüdiger Wischenbart

Abstract

Das öffentlich zugänglich Wissen ist in den vergangenen Jahrzehnten, seit Digitalisierung und Globalisierung eine starke Dynamik der Transformation in Gang gesetzt haben, nicht nur enorm angestiegen, sondern dessen Verteilung, wie auch die Zugänge zu Wissensbeständen, haben neue Ungleichheiten entstehen lassen. Wissenschaftsverlage gehörten, nach einer Phase des Umbaus in ihrem Marktsegment, erst zu den Gewinnern als Organisatoren der neuen Wissensgesellschaften, werden heute aber längst selbst durch neue Akteure aus der Internet-Ökonomie bedrängt. Auf der Basis von Kerndaten zum internationalen (Wissenschafts-) Verlagsmarkt wird der aktuelle Status in dieser Entwicklung bilanziert, sowie auch auf neue, alternative Modelle in der Wissensorganisation verwiesen.

Publicly accessible knowledge has shown spectacular growth in the past few decades, driven by digitization and globalization. However, this process of transformation also has brought about new inequalities in the accessibility of knowledge resources. Commercial scientific publishing ventures in a first period have become winners as aggregators and operators of knowledge resources, before becoming more recently prey themselves for new, overwhelming competitors in the global Internet economy. This article summarizes relevant developments on the basis of extensive data to portraying the recent development of leading international academic publishers, and hinting at new, alternative approaches in the dissemination of knowledge resources.

1. Ausgangspunkte: Ungleiches Wissen in historischer Perspektive

In den rund zwei Jahrzehnten, von 1986 bis 2007, in denen sich Internet und Digitalisierung von auf Forschung (und US Militär) spezialisierten Erscheinungen zur Mainstream-Vernetzung entwickelten, ist die Gesamtmenge der „technologisch vermittelten Information“ Schätzungen zufolge um den Faktor 60 angewachsen (Hilbert und López 2011).

Diese auch weiterhin rapide anwachsende Menge an Information ist allerdings sehr ungleich verteilt, wenn es um deren Erschliessung, Kontrolle, und um den Zugang sowie um die wirtschaftliche Verwertung geht. Allerdings sind solche massiven Ungleichheiten kein neues Phänomen – im Gegenteil. Ein gutes historisches Beispiel dafür ist die Organisation von Information und deren Nutzung als Wissensressource, als mittelalterliche Klosterbibliotheken in Frankreich die Grundlagen für die europäische Neuzeit legten. Die bahnbrechende Bibliothek von Cluny hatte verschiedenen Berichten zufolge circa 5’000 Bände umfasst, ein relativ kleiner Bestand im Vergleich zur halben Million der in der spanisch-maurischen Bibliothek von Cordoba zusammen getragenen Einheiten. Doch die Wirkungsmacht, welche sich von Cluny ausgehend in den folgenden Jahrhunderten ausbreitete, überragte jene von Cordoba um ein Vielfaches.

Die scheinbar abgedroschene Formel „Wissen ist Macht“ umschreibt tatsächlich einen ebenso komplexen wie aktuellen Befund, wonach die kombinierte Organisation und Verfügungsmacht bei Information und Wissen einen grossen Hebel darstellt.

2. Die Globalisierung des organisierten Wissens heute

Eine Übersicht zu den aktuell führenden Verlagskonzernen im seit 2007 jährlich aktualisierten „Global Ranking of the Publishing Industry“ illustriert dies in mehreren Details. Verlagsgruppen, welche sich auf Fach- und Wissenschaftsinformation spezialisieren, plus international agierende Bildungsverlage dominieren die nach Umsatz gereihte Liste der Top 10 ganz klar. Der grösste Publikumsverlag unter den Umsatzstärksten, Penguin Random House, ist gerade einmal an fünfter Stelle gelistet. Mit einem Gesamtumsatz aus Verlagsaktivitäten von rund 32 Milliarden Euro ist das Umsatzvolumen der zehn Marktführer grösser als jenes der folgenden 40 grössten Verlagskonzerne. Die Verschiebungen innerhalb des dominanten Segments an der Spitze sind vergleichsweise gering. Die vergleichsweise Stabilität im Umsatzanteil bei den grossen Informationskonzernen unter den führenden Verlagen im vergangenen Jahrzehnt sollte jedoch nicht über erhebliche Veränderungskräfte in diesem für die Organisation von Information weltweit so wichtigen Segment hinwegtäuschen.

Global Ranking

Abbildung 1: Evolution of main sectors in the publishing industry, among the Top 10 in % of combined revenue. Global Ranking of the Publishing Industry 2015. Initiated and© by Livres Hebdo, co-published by The Bookseller, buchreport, BookDao China, Publishers Weekly, PublishNews Brazil. Research by Rüdiger Wischenbart. Details http://www.wischenbart.com/publishing

Viele der grossen Namen unter den führenden Fach- und Wissenschaftsverlagen blicken auf Firmengeschichten, die bis ins 19. Jahrhundert, oder sogar noch weiter, zurückreichen. Um nur drei bis heute massgebliche Häuser zu erwähnen: Wiley wurde 1807 begründet, Springer 1841, Elsevier 1880. Doch in den späten 1990er Jahren begann ein neues Kapitel mit tiefgreifenden Veränderungen, welches durch die Kombination aus Globalisierung der Wissensgesellschaft, Digitalisierung der Wissensbestände sowie Umstellungen im Kern der Geschäftsmodelle beschrieben werden kann.

Eine Konsolidierung trat ein, in deren Zuge einerseits ebenfalls umfängliche, auf allgemeine Bildungsinhalte spezialisierte Unternehmensteile verkauft oder abgespaltet wurden (Harcourt etwa ging von Elsevier an Houghton Mifflin, Thomson spaltete sein Learning Segment unter neuem Namen, Cengage, ab, und übernahm, finanziert aus den Verkaufserlösen, den führenden Business-Agenturdienst Reuters), während sich die neu aufgestellten Wissenskonzerne voll auf ihren internen Umbau konzentrierten.

In einem ersten Schritt, zumeist in der zweiten Hälfte der 2000er Jahre eingeleitet, fokussierte sich das jeweilige Management darauf, die Digitalisierung (und damit die Neustrukturierung und Integration sämtlicher Inhalte) voranzutreiben, und diese möglichst an Firmen- oder institutionelle Kunden in grossen wie teuren Abonnements zu vertreiben. So konnte in vielen Gruppen aus diesen Geschäftsbereichen eine Profitabilität („operating profit margin“) von 20 bis 30 Prozent erreicht werden. Das zuerst in Nordamerika undWesteuropa durchgezogene neue Modell wurde rasch zur kostspieligen Vorgabe für interessierte Abonnenten in Forschungs- und Wissenseinrichtungen in Schwellenländern, und zur schwer überwindbaren wirtschaftlichen Hürde in Entwicklungsländern, die sich an die globale Wissensgesellschaft anschliessen wollten.

Interessanterweise wuchsen, dessen ungeachtet, seither weder die konsolidierte Gesamtgrösse dieser führenden Verlagsunternehmen über die vor nunmehr etwa zehn Jahren erreichten Grössenordnungen hinaus, noch konnte die Profitabilität erheblich weiter nach oben forciert werden. Dimensionen, wie sie in Gesamtgrösse oder Profitabilität von den grossen Technologieunternehmen, allen voran Apple, erzielt werden, definieren gegenüber den geradezu zwergenhaften Wissensunternehmen eine völlig andere Kategorie.

Groessenvergleich

Abbildung 2: Grössenvergleich: Ausgewählte Verlags-, Medien- und Technologiekonzerne nach Umsatz (Datenbasis Annual Reports Geschäftsjahr 2014)

Was sich indessen bei den Informations-Verlagskonzernen aktuell in einem weiteren Schritt der Transformation umfassend verändert, ist die Struktur des angebotenen Portfolios an Leistungen – und damit einhergehend, die interne Unternehmensorganisation.

Noch vor einem Jahrzehnt waren diese Konzerne intern entlang der Themen und Zielgruppen ausgerichtet, welche sie bedienten. ThomsonReuters etwa überschrieb nach der Übernahme von Reuters 2008 die beiden Unternehmensteile mit „Professional“ und „Markets“ (letzteres für das Business von Reuters), während die Konzernleitung neuerdings ganz anders akzentuiert „Intellectual Property & Science“ in einer gemeinsamen Einheit zusammenführte. ReedElsevier firmiert neuerdings als RELXGroup, und brachte einerseits all seine Assets aus Scientific, Technical and Medical, sowie andererseits, rund um die Bestände aus LexisNexis, Einkünfte aus dem Geschäft mit „Risk and Business Information“ in jeweils einer Organisationseinheit zusammen. Die jüngste grosse Übernahme, jene 2015 angekündigte von Springer Business + Media durch Holtzbrinck mit dessen Nature-Wissenschaftsarm, zu SpringerNature, macht ebenfalls deutlich, dass nunmehr sehr weite Themenbereiche zusammen gezogen werden, um ein neu integriertes Angebot, mit neuer interner Strukturierung, global ausbauen zu können.

Der Kern ist, dass Wissensbestände, die ehemals als „Inhalte“ oder „Content“ firmierten, nun als „Intellectual Property“ überschrieben werden. Erweitert durch „Services“ entsteht nicht nur eine breitere Angebotspalette, sondern vor allem eine erheblich verlängerte, umfassende Wertschöpfungskette.

Eine durchaus ähnliche strategische Perspektive verfolgen neuerdings auch international agierende Bildungsverlage, wenn sie nicht mehr nur einzelne Bildungsmaterialien wie Monographien oder Lehrbücher entwickeln und – idealerweise auch international – anbieten, sondern viel umfassendere Bündel generieren, die alle Verwertungsstufen vom modular aufgebauten Lernmaterial über Schulbuch oder Collegereader bis zum darauf aufbauenden kompletten Kurs-Paket mitsamt Test- und Bewertungsunterlagen zusammenführen.

3. Öffentliches und beschränkt öffentliches Wissen. Die Orte von Wissens-Bibliotheken

Die Transformation der traditionell führenden Wissenskonzerne, wie sie in den vergangenen rund zwei Jahrzehnten in der Organisation kommerziell verwertbarer und technologisch vermittelbarer Informations- und Wissensbestände neue Gestalt angenommen haben, ist möglicherweise nur eine Übergangsphase gewesen.

Die grössten unter den traditionellen Wissens-Verlagen, und wohl auch manche nur mittelgrosse lokale Marktführer in starken Regionalmärkten, wie zum Beispiel manche Fachverlage im deutschsprachigen Raum, haben sich von Grund auf verändert. Sie richten sich nunmehr als Aggregatoren und Verwerter von gigantischen Informations- und Wissensbeständen, in Business-to-Business Angeboten an primär ökonomisch attraktive Zielgruppen. Wissen wie auch Bildungsinhalte werden, ähnlich Software, nicht mehr als Produkt, sondern als Service organisiert. Manche unter den kleineren, lokalen oder regionalen Verlagen wurden von den expandierenden Grosskonzernen aufgekauft. Wer sich jedoch nicht zumindest zu einer führenden Marktposition in klar definierten Nischen aufschwingen kann, sieht einer höchst ungewissen Zukunft entgegen.

In direkter Konkurrenz zu den traditionellen Wissens-Verlagen haben sich in diesem Zeitraum auf allen Handlungsebenen völlig neue Strukturen entwickelt und durchgesetzt. Zum einen haben sich unterschiedliche alternative Ansätze herausgebildet, unter Stichworten wie Open Access, oder nunmehr auch Open Educational Resources (deren eingehende Betrachtung den Rahmen dieses Artikels sprengen würde). Manche inhaltlichen Segmente sind auch weitgehend durch für die User unmittelbar kostenfreie Inhaltsangebote am Internet ersetzt worden. Im Weiteren aber treten auch ganz andere, handlungsmächtige Akteure aus dem Umfeld der digitalen Kommunikations- und Technologiesparten auf den Plan und werden zu direkten Konkurrenten der alten Verlagskonzerne. Im vergleichsweise kleinen Bereich der Publikumsverlage zeichnet sich drastisch ab, wie vergleichsweise neue, technologiegetriebene Akteure wie Amazon einen alt hergebrachten Bereich von Buch,Wissen und Unterhaltung mit völlig neuen Parametern und Rahmenbedingungen konfrontieren.

Es ist abzusehen, dass Amazon, gemeinsam mit Apple und Google, zeitnah in die attraktiven neuen Wissensmärkte eintreten werden. Gerade auf die auf Wissensvermittlung spezialisierten universitären Bibliotheken (und in anderer Form noch drastischer auf die öffentlichen Lese-Bibliotheken) kommen hier komplizierte Herausforderungen zu. Denn sie finden sich exakt an der wenig komfortablen Bruchlinie wieder: Einerseits sind sie wichtige Kunden für immer hochpreisige Wissens-Angebote der grossen Wissenschaftsverlage (beziehungsweise im Fall der Lese-Bibliotheken, als Zielgruppe aller Publikumsverlage). Zum anderen wollen sie, nicht zuletzt angesichts stark rückläufiger Ankaufsetats vermehrt kostenfreie Angebote nutzen. Letzteres erfordert den Aufbau von In-house Kompetenz, um selbst über Qualität und Nachhaltigkeit solcher günstiger Angebote zu urteilen. Vor allem aber geraten die Bibliotheken darüber in die Schusslinie der Verlage, die sie in immer stärker zugespitzten Kontroversen als Trittbrettfahrer einer vermeintlichen Gratis-Kultur und als Verfechter eines Qualitäts-Dumpings betrachten.

Bei Bibliotheken und Bildungseinrichtungen, aber auch unter den Verlagen ist ein Prozess der Antagonisierung zu beobachten: Die grössten Akteure können am ehesten vom expandierenden Angebot profitieren, und auch entsprechende Finanzkraft zu dessen Bewältigung aufbauen. Am anderen Ende der Skala vermögen kleine, oft auch flexible Nischenakteure als Spezialisten mit geschärftem Profil und klar definierter Zielgruppe eine Überlebensstrategie zu definieren.

In der Mitte jedoch, bei konzernunabhängigen Verlagen, aber wohl ähnlich auch bei mittelgrossen Bibliotheken, steigt das Risiko. Welche Bestandeslücken kann eine regionale Bibliothek sich erlauben, bevor sie insgesamt bei ihren Kunden an Glaubwürdigkeit oder sogar Funktionstauglichkeit verliert? Und wie kann sich ein Verlag, auch noch als kleiner Nischenakteur mit immer schmäleren Margen, erfolgreich ein kostenintensives, weil IT getriebenes Produktportfolio und Vertriebssystem auf Dauer leisten?

Diese Verwerfungen stimmen umso bedenklicher, als diese Disruptionen beim öffentlichen Zugang zu grossen wie aktuellen Wissensbeständen parallel laufen zu einem viel breiteren Trend: So explosionsartig seit drei Jahrzehnten durch Mainstream-Internet und digitale Globalisierung das öffentlich verfügbare Wissen angewachsen ist, so gibt es gute wie vielfältige Gründe anzunehmen, dass die beschränkt öffentlichen Wissensstände noch viel rascher zugenommen haben.

Einfacher gesagt: Die Kluft zwischen öffentlich unbeschränkt zugänglichen Wissensbeständen und solchen, mit sowohl kommerziellen wie auch mit institutionellen Zugangshürden ausgestatteten Wissens-Aggregatoren, hat sich vermutlich weiter denn je zuvor geöffnet. Dies ist sowohl ein Problem der Wissensorganisation wie auch eine gesellschaftspolitische Herausforderung der demokratischen Öffentlichkeit.

Schwierige Verhandlungen stehen an, um hier eine Balance zwischen den ebenso unterschiedlichen Verwertern und Nutzergruppen zu entwickeln.

Die aktuellen Inhaber von grossen Beständen an Intellectual Property, die öffentliche Hand als Vertreterin eines gesellschaftlichen Gesamtnutzens – insbesondere auch mit Blick auf Information als Ressource für Bildung und professionelle Ausbildungserfordernisse –, die Gewährleistung einer Vielfalt an Akteuren, von globalen Organisationen bis hin zu kleinen, kommerziellen wie auch not-for-Profit Wissensakteuren, und schliesslich die Vielfalt der User in ein produktives Kräfteverhältnis zu bringen, das wird in den kommenden Jahren eine grosse Herausforderung zur Herausbildung einer neu ausbalancierten, vielfältigen Wissensgesellschaft darstellen.

Erste Beispiele liefern sogar schon spannende Ergebnisse. In den Niederlanden gab es Ende 2015 etwa eine Übereinkunft zwischen dem Verlagskonzern Elsevier und holländischen Universitäten, ausgewählte Veröffentlichungen lokaler Autoren frei zugänglich zu machen. Lokale Akteure wie die Radboud Universität in Nijmegen kommentierten den Vertrag geradezu enthusiastisch als „this is the future. No one can stop this anymore.“ (Bohannon 2015) In jedem Fall aber wird an solchen ersten Schritten deutlich, dass es wohl nichts weniger bedarf als einer Neuordnung in der öffentlichen Wissensökonomie. Dass dies ein langwieriges Unterfangen darstellt, darüber herrscht wohl sogar weitgehende Einigkeit.

Rank

2015

(Data

2014)

Rank

(Data

2013)

Rank

(Data

2012)

Publishing

Company

(Group or

Division)

Country

Publ.

Company

Mother

Corporation

or Owner

Country

Mother

Corporation

2014

Revenues

m/Euro

1 1 1 Pearson UK Pearson PLC UK 5.809
2 3 3 ThomsonReuters US The

Woodbridge

Company Ltd.

Canada 4.729
3 2 2 RELX Group

(Reed Elsevier)

UK/NL/US Reed Elsevier

PLC & Reed

Elsevier NV

UK/NL/US 4.405
4 4 4 Wolters Kluwer NL Wolters Kluwer NL 3.660
5 5 5 Penguin Random

House

Germany Bertelsmann

AG

Germany 3.324
6 NEW Phoenix

Publishing and

Media Company

China

(PR)

Phoenix

Publishing and

Media Company

China (PR) 2.333
7 NEW China South

Publishing &

Media Group Co.,

Ltd (ZhongNan)

China

(PR)

China South

Publishing &

Media Group Co.,

Ltd (ZhongNan)

2.119
8 6 6 Hachette Livre France Lagardère France 2.004
9 10 7 McGraw-Hill

Education

(Incl. McGrawHill

Global Education

& School Group)

US Apollo Global

Management

LLC

US 1.795
10 7 10 Holtzbrinck Germany Verlagsgruppe

Georg von

Holtzbrinck

Germany 1.643

Tabelle 1: Quelle: Global Ranking of the Publishing Industry 2015. (Top 10, nach Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2014; in Millionen Euro) Initiated and© by Livres Hebdo, co-published by The Bookseller, buchreport, BookDao China, Publishers Weekly, PublishNews Brazil. Research by Rüdiger Wischenbart. Details http://www.wischenbart.com/publishing

Literatur

Bohannon, J. (2015). In unique deal, Elsevier agrees to make some papers by Dutch authors free. In: Science Scientific Community. DOI: http://dx.doi.org/10.1126/science.aad7565.

Hilbert, M. und López, P. (2011). The world’s technological capacity to store, communicate, and compute information. In: Science 332.6025, S. 60–65. DOI: http://dx.doi.org/10.1126/science.1200970.

Dr. Rüdiger Wischenbart ist Gründer von „Rüdiger Wischenbart Content & Consulting“ (RWCC). Nach seiner Promotion zum Dr. phil. durch die Universität Graz 1983 hielt er verschiedene Positionen bei der Frankfurter Buchmesse (als Pressesprecher und Kommunikationsdirektor), der Donau-Universität Krems, sowie als Projektleiter für den Österreich-Schwerpunkt zur Frankfurter Buchmesse 1995. Als Journalist arbeitete er für den ORF, veröffentlichte mehrere Bücher, insbesondere zu Zentral- und Südosteuropa, und zahlreiche sowohl journalistische wie auch akademische Artikel sowohl in deutschsprachigen Publikationen wie auch international. Er lehrt seit 1987 an der Universität Wien und wurde 2009 ins Editorial Board des Journals Logos berufen. http://wischenbart.com/