Haas

027.7 Zeitschrift für Bibliothekskultur 1,3 (2013): Vom Willen zu verstehen, S. 101-105.

DOI: 10.12685/027.7-1-3-38

ISSN: 2296-0597

„Spielen die jetzt Soziologen?“

Nutzerstudien mit ethnografischen Methoden

Corinna Haas

Abstract

Ausgehend von den USA ist der Trend zur Nutzerforschung mit Methoden aus der Ethnografie nun auch in Deutschland angekommen. Den Durchbruch brachte die Studie „Studying Students“ (2007) der University of Rochester, deren Ansatz des „Participatory Design“ inzwischen viele andere akademische Bibliotheken gefolgt sind. Auch im deutschen Sprachraum gibt es bereits Aktivitäten in diese Richtung. Wie eine Stichprobe der Autorin an fünf Bibliotheken zeigt, sind theoretische und methodische Kenntnisse der Nutzerforschung in der Fachcommunity jedoch noch nicht ausreichend verbreitet.

Starting in the USA, user research carried out with ethnographical methods has reached Germany. The breakthrough-study “Studying Students” (2007) at the university of Rochester which used the “participatory design” approach has been perceived by academic libraries. However, user studies in general, let alone the implementation of ethnographic methods, are still impeded by the lack of theoretical knowledge and methodological skills among library professionals in Germany. At least, this impression is given by interviews the author conducted with directors in five different libraries.

1. Ethnografie: Von der Benutzerorientierung zum User Centered Design

Nutzerforschung [1] an Bibliotheken setzt in Deutschland vor allem auf standardisierte Befragungen, die heute in der Regel online verschickt werden (vgl. Fuchs 2002; Fühles-Ubach 2012). Seltener als Befragungen werden Beobachtungsverfahren wie das „Mystery Shopping“ (vgl. Simon 2010; Weng 2010) eingesetzt, wobei Interviewer sich als Kunden ausgeben, um das Verhalten von Mitarbeitern im Publikumsverkehr zu testen. Methoden der teilnehmenden Beobachtung, wie sie in der Ethnologie üblich sind, und andere Instrumente der qualitativen Sozialforschung rücken hierzulande erst allmählich ins Blickfeld.

International bietet sich ein anderes Bild: Vor allem in den USA und skandinavischen Ländern bedienen sich Bibliotheken schon seit über zehn Jahren aus dem Werkzeugkasten der Ethnografie (vgl. Khoo/Rozaklis/Hall 2012). Ethnografische Tools helfen dabei, die Perspektive der Nutzer einzunehmen und so die mitunter beträchtliche Kluft zwischen den Erwartungen von Bibliothekaren und Nutzern (vgl. Calhoun/Cantrell/Gallagher/Hawk 2009) zu verringern. Wo sie erfolgreich eingesetzt werden, schaffen Bibliotheken den Sprung von der gut gemeinten Nutzerorientierung zum gut informierten „User Centered Design“.

2. Entwicklung der ethnografischen Nutzerforschung

2.1 Pierre Bourdieu (1965)

Ein früher Vorreiter des aktuellen Trends zu ethnografischen Untersuchungen in Bibliotheken ist Pierre Bourdieus (1965) Studie über „Les Utilisateurs de la Bibliothèque Universitaire de Lille“. Mit der Kombination von Befragungs- und Beobachtungsmethoden gelang es ihm, Diskrepanzen zwischen Selbstauskünften und tatsächlichem Verhalten von Studierenden zu zeigen, als deren Ursache eine fundamentale Unsicherheit vieler Studierender im Milieu der Universitäten diagnostiziert wird. Neue Studien aus Frankreich wie Perrenouds und Rossellis Ethnografie der Universitätsbibliothek von Toulouse (2010) stehen in der Tradition dieser Arbeit.

2.2 „Information Ecologies“ und „Studying Students“

In den USA setzte der Trend zu ethnografischen Methoden erst in den 1990er Jahren ein. Als einen Meilenstein dieser Entwicklung bezeichnet Michael Seadle (2007:612) die Fallstudiensammlung „Information Ecologies“ (Nardi/O’Day 1999). Die Autorinnen zeigen mit Hilfe von Methoden der teilnehmenden Beobachtung, dass der Gebrauch von Informationstechnologien immer in soziale Kontexte eingebunden ist. Den Durchbruch für ethnografisch angelegte User Studies brachte dann die Untersuchung „Studying Students. The Undergraduate Research Project at the University of Rochester“ (vgl. Foster/ Gibbons 2007). Sie untersuchte studentische Arbeitsprozesse und ihre Kontexte mit Unterstützung von Interview- und Beobachtungsformen sowie weiteren der Visuellen Anthropologie entlehnten Verfahren, ein Methodenmix, den sie unter dem Begriff „Participatory Design“ zusammenfasst. Zu den Besonderheiten von „Studying Students“ zählt auch, dass die leitende Anthropologin Nancy Fried Foster ihren bibliothekarischen Kollegen methodische Skills vermittelte, so dass die Bibliothekare viele Teile der Untersuchung selbständig durchführen konnten.

2.3 Ethnografie und Nutzerpartizipation

Rund sechzig Bibliotheken im universitären Umfeld folgten bislang dem Vorbild von „Studying Students“. Einen Überblick über ihre „Participatory Design“-Prozesse bietet die Karte „AnthroLib Map“ [2], während Blogs wie „the Anthropologist in the Stacks“ [3] oder „The AnthroGuys“ [4] von Erfahrungen damit berichten. Doch nicht nur an akademischen, sondern auch an öffentlichen Bibliotheken werden vielfach ethnografische Methoden genutzt (vgl. Khoo/Rozaklis/Hall 2012), etwa in Aarhus, Dänemark, wo kreative Formen der Bürgerbeteiligung für die Planung des neuen „Media Space“ erprobt wurden (vgl. Municipality of Aarhus 2008).

Der ethnografische Ansatz erschöpft sich, wie wir an diesen Beispielen sehen, nicht darin, dass Bibliotheken mehr über ihre Klientel lernen, sondern umfasst auch ihre aktive Beteiligung an Innovationsprozessen. Nutzerforschung wird so zur „User Driven Innovation“ ausgeweitet (vgl. Christensen 2009 und Georgy 2009).

3. Erste Studien in Deutschland

Aus Deutschland sind erst wenige Untersuchungen an Bibliotheken bekannt, die mit ethnografischen Methoden operieren. Bereits seit Ende der 1990er Jahre plädiert Michael Seadle dafür, dass Bibliothekare sich von der Kulturanthropologie inspirieren lassen sollten (Seadle 1998, 2000, 2007 und 2011). Am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität Berlin (IBI), dessen Direktor Seadle heute ist, entstanden bereits einige Studien als Qualifikationsarbeiten. Kerstin Schoof (2010) etwa griff Methoden aus „Studying Students“ auf, um die Arbeitsbereiche der Universitätsbibliothek Oldenburg neu zu gestalten – bislang das einzige deutsche Projekt auf der AnthroLib Map. Frank Seeliger (2010) unternahm nach dem Vorbild des Ethnologen Clifford Geertz (1973) eine Dichte Beschreibung der situativen Kontexte der Nutzung von RFID-Verbuchungsautomaten. Benjamin Blinten (2005) wählte die qualitative Methode der heuristischen Evaluation für eine Nutzerevaluation der virtuellen Fachbibliothek Ethnologie, womit er an die Tradition der qualitativen Nutzerforschung am Fachbereich Informationswissenschaft der HAW Hamburg anknüpft. An der HAW wurde auch kürzlich unter Leitung von Ursula Schulz und Christine Gläser eine Bibliothek für die Informationskultur von Designstudenten mit Hilfe ethnografischer Methoden geplant (vgl. Schulz 2013).

4. Nutzerforschung? Ethnografie?? Ergebnisse einer Befragung an fünf Bibliotheken

Es ist davon auszugehen, dass sich im Umfeld der bibliothekarischen Ausbildungsstätten einige vergleichbare Initiativen regen. Eine Stichprobe der Autorin im Frühjahr 2013 bestätigte jedoch den Eindruck, dass ethnografische Methoden hierzulande noch kaum bekannt, geschweige denn verbreitet sind (vgl. Haas 2013).

Ich schickte zunächst eine Rundmail an die Mitglieder der Liste Inetbib, in der ich nach in Deutschland entstandenen, ethnografischen Nutzerstudien fragte. Darauf gingen genau drei Antworten ein, von denen nur eine auf eine Studie hinwies, die mir noch nicht bekannt und zudem in Frankreich entstanden war.

Im zweiten Schritt meiner Stichprobe sprach ich mit fünf Leiterinnen und Leitern von Bibliotheken und Benutzungsabteilungen verschiedenen Typs in Berlin und Bochum über Nutzerforschung. In leitfadengestützten Interviews befragte ich sie dazu, wie an ihrer Einrichtung derzeit Nutzerwünsche ermittelt würden, und stellte ihnen dann zwei Methoden des „Participatory Design“ kurz vor, um erste Meinungen dazu zu hören. Ich greife hier heraus, welche Barrieren meine Gesprächspartner für Nutzerforschung generell sehen, und welche Vorstellungen sie mit „ethnografischen Methoden“ der Nutzerforschung verbinden.

4.1 Allgemeine Barrieren für Nutzerforschung

  • Mangel an finanziellen und personellen (auch Zeit-)Ressourcen. Finden überhaupt Befragungen statt, dann werden dafür Sondermittel akquiriert und Kooperationen mit externen Partnern eingegangen;
  • rechtliche und gesetzliche Vorgaben wie Datenschutz und Personalrecht;
  • tatsächliche oder imaginierte Vorbehalte und Ängste bei den Mitarbeitern der Bibliothek, Leitungsstellen und Gremien der Trägereinrichtung;
  • fehlendes Know-how (über Potential und Anwendung von Methoden);

4.2 Vorstellungen über ethnografische Methoden der Nutzerforschung

  • Ethnografie hat mit Beobachtung zu tun, das ist „so etwas wie Mystery Shopping“.
  • Diese Art der Benutzerforschung „dreht den Spieß um“, die Leser beobachten dann die Mitarbeiter!
  • Visuelle Methoden des "Participatory Design" können hilfreich sein, um das Design eines Raumes oder Bereiches zu entwickeln, zusammen mit einem Experten, etwa einem Innenarchitekten. Ihnen kann eine komplementäre Rolle zukommen.
  • Der Erhebungsprozess ist bei ethnografischen Verfahren schwer zu kontrollieren, die Ergebnisse sind schwer auszuwerten.
  • „So etwas“ ist im Haus schwer zu etablieren, die Leitung/die Gremien werden Kompetenz und Zuständigkeit der Bibliothek für Nutzerforschung in Frage stellen: „Was machen die denn da, spielen die jetzt Soziologen oder was?“

Aus diesen Äusserungen wird deutlich, dass methodische Probleme zwar nur eine von vielen, jedoch eine nicht zu unterschätzende Barriere darstellen!

5. Fazit

Abschliessend ist festzuhalten, dass der Vermittlung von Methodenkenntnissen in Aus- und Fortbildung noch mehr Priorität eingeräumt werden sollte, als es bisher der Fall ist, denn Nutzerforschung wird künftig immer mehr an Bedeutung gewinnen (vgl. Fühles-Ubach 2012).

Ethnologie und Kulturanthropologie stellen vielfältige Untersuchungsinstrumente für Bibliotheks- und Informationsfachleute zur Verfügung. Wir sollten also beherzt in die bereit stehenden Toolkits greifen. Auch bieten sich vielerorts Kooperationen zwischen Bibliotheken und Universitäten an.

[1] Der besseren Lesbarkeit wegen wird im Folgenden meist die männliche Form benutzt. Es sind jedoch stets beide Geschlechter gemeint.

[2] https://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&oe=UTF8&msa=0&msid=206970219449377719813.00049c5d6169d6b252cf9 [Stand: 03.12.2013].

[3] http://atkinsanthro.blogspot.ch/ [Stand: 03.12.2013].

[4] http://theanthroguys.com/ [Stand: 03.12.2013].

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Corinna Haas, MA, MA LIS, ist Leiterin der Bibliothek am ICI Institute for Cultural Inquiry Berlin, Christinenstr. 18/19, D-10119 Berlin, Tel. +49 (0)30 473 72 91 26, E-mail: corinna.haas@ici-berlin.org.